regional, saisonal, unbehandelt - Blumen, wie sie sein sollten.

Noch vor ein paar Jahren hätte ich keine 10 verschiedenen Blumenarten benennen können - heute wächst meine Begeisterung für die Vielfalt der Farben und Formen immer mehr. 

Und trotzdem sehe ich den Blumenanbau kritisch: Mit enormen Aufwand, Wasser, sogar Dünger und Chemikalien werden Pflanzen gepäppelt, die dann... eine Woche als Strauß im Haus stehen? Oder schon auf dem meist weiten Weg im Flugzeug knicken oder traurig an der Tanke stehen, welken und aussortiert werden, bevor sie wenigstens einmal verschenkt wurden? 

In der Blumenbranche läuft arg viel schief. Von unfairen Arbeitsbedingungen im globalen Süden, wo rund 80% unserer Zierpflanzen herkommen, über giftige Chemie, die zur Behandlung der Pflanzen eingesetzt wird, bis hin zum hohen CO2-Ausstoß für Import oder die Energie, wenn die Blumen im europäischen Winter in beheizten Gewächshäusern produziert werden, nur um sicherzustellen, dass zu Valentinstag und Muttertag ausreichend Rosen verfügbar sind. Diese Realität ist ein Strauß aus Problemen, anstelle einer wahren Liebeserklärung an die Natur.

Doch es geht so viel besser! 

Definitiv habe ich mich inspirieren lassen von der tollen Slowflower Bewegung und ihrem Konzept: regional - saisonal - nachhaltig

Denn wenn Blumen

  • bei uns heimisch wachsen
  • keinen Chemie Einsatz und
  • kaum oder keinen Dünger benötigen
  • ohne weite Wege zu euch kommen
  • sogar durch Nahrungsangebot und Unterschlupf einen insektenfreundlichen Beitrag zur Biodiversität erbringen

dann machen wir alle es richtig und es können sich Mensch&Natur über Blumen freuen :)         Everybody BEE HAPPY!

 


Blumensträuße ab Hof

Junggesellinnenabschiede

Blumen für Feste

Hochzeiten